Vermittlung von provisionsfreien Produkten („Nettotarife“)

Mein oberster Grundsatz ist die Fairness in der Beratung. Sie haben daher die Möglichkeit zwischen dem herkömmlichen Provisionsmodell und der Vergütung durch ein Vermittlungshonorar (provisonsfreie Produkte „Nettotarife“) zu wählen.

Die Vergütung der Vermittlungsleistung durch ein Vermittlungshonorar unterscheidet sich in vielen Punkten vom Provisionsmodell. Hierzu ein paar typische Fragen von Mandanten:

 

Frage:

Vermittlungshonorar, was heißt das denn? Ich weiß gar nicht so genau, was das eigentlich bedeutet und möchte mich erst einmal unverbindlich informieren. Geht das oder kostet das schon etwas?

Antwort:
Selbstverständlich ist ein unverbindliches Kennenlernen meiner Arbeitsweise möglich. Das Erstgespräch ist dabei immer kostenlos. Ich werde Sie immer vorher informieren, wenn von mir eine honorarpflichtige Leistung erbracht wird.

Frage:
Muss ich jetzt immer ein Vermittlungshonorar bezahlen?

Antwort:
Nein. Es gibt in vielen Sparten nicht immer sinnvolle Möglichkeiten, auf provisionsbasierte Produkte zu verzichten. Nach heutigem Stand ist die Vermittlung gegen Honorar meist angebracht, wenn es um langfristige Altersvorsorge geht.

Dabei werden immer beide Möglichkeiten besprochen und für jede Entscheidung, die für Sie günstigste Variante ausgewählt!

Frage:
Wird dabei die Provision einfach durch ein Vermittlungshonorar ersetzt?

Klare Antwort:
Nein, denn dadurch wird das ausgewählte Produkt ja nicht automatisch besser! Die Auswahl von provisionsfreien Produkten macht nur dann wirklich Sinn, wenn das Produkt
auch insgesamt kostengünstig ist.

Frage:
Jetzt soll ich ein Honorar für die Vermittlung zahlen? Das bekomme ich doch bei meinem Versicherungsagenten/-makler, Finanzdienstleister oder Bank kostenlos!

Antwort:
Das ist auch beim Versicherungsagenten/-makler nicht kostenlos. Hier wird die Leistung von den Gesellschaften (Produktgeber/ Emittent) mit einer Provision vergütet. Diese Provision wird von Ihren geleisteten Zahlungen abgezogen.

Frage:
Wo liegen denn die Vorteile der Vergütung durch ein Vermittlungshonorar und den Einsatz von provisonsfreien Produkten?

Antwort:
Da gibt es eine ganze Reihe von Vorteilen: Ganz oben steht die völlige Transparenz aller Kosten, die im Konzept stecken und zwar sowohl für die Beratungsleistung als auch für die Anlageformen. Nach dem Grundsatz: Lieber offene Gebühren als versteckte Kosten und Provisionen, werden Ihnen alle Kosten des Lösungskonzeptes offen gelegt.

Gleichzeitig werden alle Kosten auf ein Minimum reduziert. Denn auch im Vermögensaufbau gilt die alte Kaufmanns Weisheit: Im Einkauf liegt der Gewinn! Mehrleistungen von bis zu 60% sind so ohne Erhöhung des Anlagerisikos gut möglich. Es ist ja schon ein wesentlicher Unterschied, ob Sie beispielsweise nach 30 Jahren € 100.000,– Kapital aufgebaut haben oder € 160.000,– bei gleichem Anlagestil!

Durch die Trennung von Vergütung der Vermittlungskosten und Anlageprodukt gewinnen Sie enorme Flexibilität. Im herkömmlichen Provisionsmodell tragen Sie immer einen „Kostenrucksack“ mit sich. Bei jeder Vertragsänderung, z. B. Beitragsreduzierung oder -freistellung, werden dem Vertrag Kosten belastet oder Sie haben diese bereits auf Basis der früheren, höheren Zahlungen abgestottert, ohne dass Ihnen das nun zu Gute kommt. Dies entfällt beim Nettotarif komplett.

Frage:
Macht es wirklich Sinn Verträge zu kündigen, die steuerfrei ausgezahlt werden?

Antwort:
Das lässt sich mit einer Günstigerprüfung errechnen. Dazu wird der Bestandsvertrag seziert und sämtliche Einflussfaktoren analysiert. Dagegen wird ein kostenoptimierter Vertrag mit identischem Anlagerisiko gesetzt. Anhand einer aufwendigen Vergleichsberechnung kann ermittelt werden, ob die Umstellung sinnvoll ist. Dabei werden natürlich auch die steuerlichen Gegebenheiten einbezogen.

Frage:
Bekomme ich bei meinem jetzigen Versicherungsagenten/-makler, Finanzdienstleister oder Bank auch kostenoptimierte Produkte?

Antwort:
Es gibt Versicherer (auch viele Direktversicherer), die Tarife ohne oder mit geringen Provisionen anbieten. Der wesentliche Kostenanteil wird jedoch i. d. R. nicht durch die Provisionen verursacht. Insofern hilft dies nur eingeschränkt weiter. Echte sog. „Nettotarife“ gibt es nur sehr wenige im deutschen Markt.

Frage:
Bekommen Sie von den Gesellschaften eine Provision?

Antwort:
Für alle auf Honorarbasis vermittelten Produkte, werden keine Provisionen gezahlt.